Pädagogisches Konzept

Unser Ziel ist die ganzheitliche Entwicklungs- und Bildungsbegleitung des Kindes. Darunter verstehen wir…

…die Gestaltung von Beziehungen in der Gemeinschaft. 

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Diese beinhaltet Kooperationsbereitschaft, Rücksichtnahme und Empathie, ein respektvoller Umgang miteinander sowie die Entwicklung von Konflikt- und Problemlösungsstrategien. 


  • Ohne vorgefertigtes Spielzeug und nur mit wenig Material ausgestattet rücken im Naturraum die Gruppe, soziale Beziehungen und Partizipationsprozesse in den Mittelpunkt. Die Kinder erleben sich täglich als Teil eines großen Ganzen, häufig sind herausfordernde Situationen nur durch gegenseitige Hilfe zu meistern (z.B. das Besteigen eines Hügels). Dies stärkt das Gefühl der Zugehörigkeit und der Sicherheit, gleichzeitig die Entwicklung eines prosozialen Verhaltens.

…die Förderung von Bewegung, der Körperwahrnehmung und des Wohlbefindens auf körperlicher und psychischer Ebene.

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  • Den natürlichen Bewegungserfahrungen im Wald kommt eine relevante ausgleichende Funktion zu. Durch unterschiedliche Bewegungsanlässe (klettern, balancieren, Hänge hinabrutschen) entwickeln Kinder ein differenziertes Körpergefühl, gleichzeitig erfolgt die Auseinandersetzung mit der individuellen Leistungsfähigkeit und ihrer Begrenztheit. 


  • Der (medialen) Reizüberflutung wird durch die Ruhe des Waldes entgegengewirkt, was einen positiven Einfluss auf das Konzentrations- und Durchhaltevermögen nimmt. Die frische Luft, die Bewegung und das Draußensein bei Wind und Wetter wirken stärkend auf das Immunsystem.

…die Entwicklung von Resilienz und Selbstvertrauen, sich eigene Spielwelten zu erschaffen und sich die Welt mit den großen und kleinen Wundern zu erschließen. 

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  • Kinder brauchen die Erfahrung, Urheber zu sein, aktiv die Welt beeinflussen und (mit)gestalten, erschaffen zu können. Dafür gibt es im Wald eine Fülle an selbstwirksamen Materialien und Räumen: Steine, Erde, Moos… Kreativität und Fantasie entfalten sich: es entstehen (Räuber)Höhlen und ganze Miniaturstädte aus einfachstem Material. Gleichzeitig bietet der Wald eine Fülle an Erfahrungen von Autonomie und Selbstbestimmung: die Materialien sind flexibel einsetzbar und jederzeit eigenständig zugänglich. 

…die Förderung von Kognition und Sprache in den Bereichen der Wahrnehmung, des Entdeckens und Konstruierens.

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  • Der Naturraum dient als unerschöpfliche Quelle von (Sinnes-)Erfahrungen. Besonders wichtig ist das sinnliche Erleben in all seinen Dimensionen: das Vogelgezwitscher hören, den Wind spüren, die Vielfalt der Grüntöne in der Natur mit ihren unzähligen Abstufungen wahrnehmen. Kompetenzen und Interessen von Kindern entwickeln sich, wenn sie sich an konkret erlebte Momente erinnern und davon zu erzählen beginnen. Im Naturraum ist die Sprache allgegenwärtig, indem Beobachtungen über Tiere und Pflanzen beschrieben, erklärt und benannt werden. Die Natur wird direkt erlebt und erfahren, dabei ist das „BeGreifen“ komplexer Zusammenhänge möglich: Der Kreislauf der Natur, das Klima, die Jahreszeiten das Wachstum der Pflanzen und Bäume, Flora und Fauna. 

…die Entwicklung eines ökologischen Bewusstseins und Verantwortungsgefühls für den Umgang mit der Natur.

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  • Der Wald als Lebenswelt ermöglicht die Beziehung zur Natur zu intensivieren. Wissen über die Natur wird durch die Beobachtung und das Erleben von Tieren, Pflanzen und Insekten geschaffen. Ein ökologisches Bewusstsein entsteht, indem dem Wald mit Achtsamkeit und Verantwortlichkeit begegnet wird. Der lebenspraktische Ansatz vermittelt alltagsrelevantes Wissen, dient der jahreszeitlichen Orientierung und bietet Sicherheit und Struktur.  

Weitere tragende Säulen des Waldkindergartens sind…

…die Arbeit nach dem situationsorientierten Ansatz. 

Im Waldkindergarten werden Themen aufgegriffen, mit denen sich die Kinder beschäftigen (Beobachtungen, Erlebnisse) bzw. mit denen sie in ihrer Lebenswelt konfrontiert sind. Grundlage bietet dabei der lebenspraktische Ansatz sowie die Gegebenheiten des Naturraums. 

…die Erziehungspartnerschaft und die Rolle der Eltern.

Wir erleben den Waldkindergarten als Ort der Gemeinschaft. Für den Waldkindergarten wird gemeinsam Sorge getragen und Verantwortung übernommen. Dies schafft eine vertrauensvolle und häusliche Atmosphäre, die sich durch die Beziehungen zwischen den Familien und dem pädagogischen Team entfalten kann. Durch die Eingebundenheit und die Übernahme von Verantwortung der Eltern (z.B. für bestimmte Aufgaben) erleben die Kinder zugleich, wie wir Eltern den Waldkindergarten mitgestalten. Die Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und dem pädagogischen Team wird getragen durch den ständigen Dialog und pädagogische Elternabende. 

…Grundlagen der Qualitätssicherung.

Die Etablierung und Weiterentwicklung eines hohen Qualitätsstandards wird angestrebt. Dafür wird ein Qualitätsmanagement-Handbuch entwickelt, das zentrale Grundlagen für die Bereiche Sicherheit, Hygiene und die Überprüfung der konzeptionellen Grundlagen beinhalten und regelmäßig überprüft werden wird. In den wöchentlich stattfindenden Teamsitzungen sollen Arbeitsabläufe besprochen und ein systematischer Austausch über die pädagogische Arbeit, das Beobachtungs- und Dokumentationssystem und der Erziehungspartnerschaft mit den Eltern verankert werden. Interne Qualitätssicherungen sollen die Förderung von Fort- und Weiterbildungen der PädagogInnen durch den Träger und den damit verbundenen Transfer zur Sicherung der Nachhaltigkeit im Team beinhalten. In das Qualitätsmanagement sollen zudem Qualitätsimpulse durch Kooperationen und Vernetzungsaktivitäten zu externen Institutionen (Sportverein, Grundschule, Landesverband der Wald- und Naturkindergärten Baden-Württemberg e.V.) einfließen.

Alles auf einen Blick

Aufnahmekapazität

20 Kinder 

Altersstruktur

3  Jahre bis Grundschulalter

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag,
8.00 Uhr bis 14.00 Uhr
+ erste Abholmöglichkeit um Punkt 13:00 Uhr

Team / Leitung

Unser Team besteht aus:

  • 3 pädagogischen Fachkräften 
  • Einer Schülerpraktikantin und einem Schülerpraktikanten (Ausbildung zur / zum Kinderpfleger*in
  • mehreren Aushilfen



Bewerbungen an:

[email protected] (Friederike Schubach)
in CC: [email protected] (Susanne Claar)

Anlage

  • Mehrere neue Schutzräume am Grundstück Im Bußbachtal 3 sowie neuer Sitzkreis und Sandkasten
  • Gartengrundstück am Wald mit Feuerstelle, (Hoch-)Beeten und kleiner Hütte 
  • Waldbereich Lederberg

Kosten

Dient zur Orientierung, Änderungen vorbehalten:


Verlängerte Öffnungszeiten: 140€/Monat

Freie Plätze

Warteliste

Es kann ab sofort Platzbedarf über die Seite https://service.stuttgart.de/lhs-services/kita/ gemeldet werden, bitte aber auch unbedingt eine persönliche Mail an unser Neuaufnahmeamt schicken!)

Neuaufnahmen werden nach folgenden Kriterien entschieden: 

  • Wohnhaft in Stuttgart (unbedingt Voraussetzung!)
  • Geschwisterkinder
  • Wohnhaft in 70329 Stuttgart oder in den angrenzenden Stadtteilen
  • Gruppenstruktur (Alter, Geschlecht, ...) 
  • Engagement der Eltern im Verein 
  • Vormerkdatum (Datum der Aufnahme auf die Warteliste)
  • Teilnahme an der Waldspielgruppe 


Bringe dich jetzt aktiv ein und gestalte den Waldkindergarten für deine Kinder mit!
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Schließtage

Beginn Kindergartenjahr: 1. September eines Jahres. 
Es gibt insgesamt 23 Schließtage (innerhalb der Schulferien). 

Unser Konzept

Unsere Satzung